Gelesen auf SWR: "Warum verändert sich die Stimme im Alter?"

Wenn wir jemanden im Radio oder am Telefon hören, haben wir sofort eine Idee, wie alt diese Person ist. Aber was sind eigentlich die Merkmale einer jungen oder alten Stimme? Was ist typisch? Und warum verändert sich die Stimme im Alter? Was passiert da eigentlich genau?
Im Alter verändern sich mehrere Stimmeigenschaften. Stimmen werden im Alter oft leiser und rauer, oft werden sie auch brüchig und schwächer. Es verändert sich meist auch die Tonhöhe: Ältere Frauen klingen häufig tiefer als junge, bei den Männern ist es aber oft umgekehrt, sie klingen oft höher und manchmal ein bisschen brüchig. Man bezeichnet diese stimmliche Veränderung als Alters-, gelegentlich auch als "Greisenstimme". Aber was passiert da eigentlich genau?
Es sind vor allem die Stimmlippen – bestehend aus Knorpeln, Muskeln und Stimmbändern –, die sich verändern. Durch die Vibration der Stimmlippen wird ein Ton erzeugt. Im Alter verhärten die Knorpel, die Muskeln im Kehlkopf bauen ab und die Schleimproduktion verringert sich. Dadurch können die Stimmlippen nicht mehr so flexibel schwingen und die Stimme verändert sich. Zusätzlich wirkt sich die Veränderung des Hormonhaushalts im Alter auf die Stimme aus. Frauen bekommen eher eine tiefere Stimme durch das Fehlen des Östrogens, Männer klingen durch die verminderte Testosteronproduktion oft höher, der Effekt ist jedoch geringer als bei Frauen und passiert oft auch erst im hohen Alter.
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