mehr aus „Paris mon amour“ & La France 12. Dezember 2023

Ausstellung im Musée Marmottan: Berthe Morisot und die Kunst des 18. Jahrhunderts

Catharina Arp – Ausstellung im Musée Marmottan: Berthe Morisot und die Kunst des 18. Jahrhunderts
Rückenansicht einer jungen Frau in Festkleidung, Berthe Morisot, 1875

Die Ausstellung zeigt 65 Werke dieser Impressionistin und stellt eine Verbindung zu anderen Künstlern dieser Zeit her. Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. März 2024.

Die verschiedenen Bilder dieser Künstlerin berühren mich immer wieder, vor allem durch ihren besonderen Hintergrund. Berthe Morisot (1841-1895) entstammte einer wohlhabenden französischen Familie. Sie erhielt Privatunterricht im Malen und Zeichnen, eigentlich nur um sich gut in diesen gehobenen Kreisen bewegen zu können. Ihr Lehrer Camille Corot erkannte aber jedoch direkt ihr besonderes Talent. Sie lehnte allerdings den konventionellen Stil ihres Lehrers ab und entschied sich für die impressionistische Art der Malerei. Sie war die erste Frau unter den Impressionisten und gilt als die bedeutendste Malerin des späten 19. Jahrhunderts.
In der Ausstellung im Musée Marmottan Monet sind Landschaften, Porträts und Situationen zu finden. Ihre Werke werden mit den Künstlern Antoine Watteau (1684-1721), François Boucher (1703-1770), Jean-Honoré Fragonard (1732-1806) oder Jean-Baptiste Perronneau (1715-1783) in Verbindung gesetzt.

Um keine Wartezeit in der Schlange zu verbringen, sollte man sich vorab ein Ticket buchen: Link zum Ticket-Shop